Aktuelles zu Exkursionen

 


18. Mai: Das Zwillbrocker Venn ist ein Hochmoorgebiet nahe der niederländischen Grenze. Dort sind ab dem Frühjahr Flamingos zu sehen, die aus ihrem Überwinterungsgebiet nahe der holländischen Nordseeküste kommen und ihren Nachwuchs aufziehen. Die Vögel sind freilebend und vermutlich aus Zoos geflüchtet. Diese Kolonie ist die nördlichste weltweit. Neben Flamingos kann man auch seltene Vögel der Heidelandschaft und des Schilfsaums beobachten.



11. Mai: Für die Nacht auf Samstag waren Nordlichter vorhergesagt worden. Oberhalb vom Gevelsberger Stadtwald konnte ich um Mitternacht viel Fotos vom Himmel machen. Die Lichter variierten von pink, grün, blau bis violett und zeigten sich in unterschiedlichen Blickrichtungen am Himmel. Zeitweise war auch „Pause“ und keine Lichter zu sehen.



09. Mai: Am Altrhein bei Rees sind in dem Biotop vom Deich aus gut Trauerseeschwalben zu beobachten. Diese Flugakrobaten sind über dem Wasser auf der Jagd nach Insekten. Sie fangen die umherfliegenden Libellen, die sie auch an ihren Nachwuchs verfüttern. Die deutlich dunkel gefärbten Trauerseeschwalben sind gut von den Flussseeschwalben zu unterscheiden, die auch vor Ort waren.



20. April: In Holland, Zeeland, bei der Stadt Domburg war hinter dem Deich ein Schutzgebiet mit Gänsen und verschiedenen Watvögel. Interessanterweise konnte ich auch zum ersten Mal Zwergmöwen und Zwergseeschwalben fotografieren. Die Zwergmöwen balzten und das Männchen übergab dem Weibchen einen kleinen Fisch. Zu sehen war auch ein Trupp Pfuhlschnepfen und ca. 30 Säbelschnäbler. Außerdem waren in dem Gebiet Alpenstrandläufer, ein Flußregenpfeifer, eine Brandseeschwalbe, mehrere Brandgänse, Nonnengänse, Graugänse und auch Austernfischer zu sehen.



30. März: Die Rieselfelder in Münster waren leider noch nicht so gut frequentiert von Zugvögeln. Man konnte am Feld E1 Austernfischer und auch etwas weiter weg Uferschnepfen beobachten. Die Austernfischer balzten im seichten Wasser. Im Schilf an einem anderen Feld zeigten sich Rohrammern. An einem weiteren Feld war eine Rotdrossel zusehen.



16. März: Die Bislicher Insel war gut besucht von vielen rastenden Gänsen und Enten. Zwischen den Nonnengänsen waren auch vier Rothalsgänse zu sehen, die in Deutschland sehr selten sind. Neben Kiebitzen (Vogel des Jahres) und Rotschenkeln wateten am Ufer auch fünf Alpenstrandläufer durch das flache Wasser, die an einigen Uferabschnitten von den Kiebitzen verjagt wurden.   



03. März 2024: Nach vielen verregneten Wochenenden waren die Ahsewiesen ein gutes Ziel für diesen sonnigen und unverhältnismäßig warmen Tag. Leider war der Aussichtsturm südlich von Hultrop gesperrt, so dass ich entlang der Feuchtwiesen Ausschau nach großen Brachvögeln hielt, die sich auch schon akustisch durch Balzrufe in Szene setzten. Danach bin ich noch zur Hütte Disselmersch gefahren, wo viele Spieß-, Krick-, Schnatter-, Reiher-, Pfeif- und Stockenten, Silberreiher, Kanada-, Grau und Blässgänse, Zwerg- und Haubentaucher, Kampfläufer und Kiebitze zu sehen waren.



18. Juni - 03.Juli: Dieses Jahr waren wir in der zweiten Junihälfte in Südtirol. Von Krokussen bis zur Braunroten Stendelwurz war ein beeindruckendes Pflanzensprektrum in allen Höhenlagen vorhanden. Auch selbst auf der Seiser Alm standen die Wiesen in voller Blüte. Wenn man im Juli/August dort unterwegs ist, kann es passieren, dass die Mahd schon in vollem Gange ist und von der Blumenpracht nicht mehr viel übrig bleibt. Interessant waren auch die frisch geschlüpften Libellen, die innerhalb weniger Stunden die Gestalt voll ausgebildeter Libellen annahmen. Was die Vielfalt der Schmetterlinge anging, war von den Mohren-, Schecken- und Perlmutterfalter noch nicht viel zu sehen.   



15. - 21. Mai: Wir hatten uns für 3 Tage am Niederrhein bei Wesel einquartiert.  Sowohl links- als auch rechtsrheinisch waren wir mit dem Fahrrad zu den Baggerseen und Naturschutzgebieten unterwegs (Bilder 1-8). Ab 18.05. war ich in im nördlichen Baden Württemberg bei Mannheim und habe mir dort die Wagbachniederung und die Dünenlandschaft am Glockenbuckel angeschaut. Die Niederung ist bekannt für den Purpurreiher, aber leider war er dort nicht anzutreffen.



13. Mai: Dieses Jahr waren wir vom NABU mit einer kleineren Gruppe auf der Kalkkuppe bei Bad Münstereifel und konnten ein paar früh blühende Orchideen sehen, die wie im letzten Jahr, im Juni schon oft verblüht sind. Insgesamt konnten wir 8 Orchideen Arten bestimmen. Das Wetter war sonnig und angenehm warm.



14.05.: Es war sonnig und ich hatte mir einen Hochsitz gesucht, um einen guten Blick nach Norden über die Gebüsche in der Wahner Heide bei Köln zu bekommen. Nachmittags bildeten sich Gewitterwolken, die örtlich abregneten.



22. April: Die Rieselfelder Münster sind in diesem Jahr weniger stark von Watvögeln besucht, als in den Jahren davor. Uferschnepfe, Grün- und Rotschenkel und Kampfläufer waren leider nicht zu sehen. Bis auf ein paar Dunkle Wasserläufer waren nur Enten, Gänse und Möwen am Feld E1 zu beobachten. Weiter nach Norden waren ca. 10 Bruchwasserläufer vom Straßenrand aus gut zu sehen. 



18. März: An der Bislicher Insel haben die Fotomotive deutlich zugenommen, da die Vogelarten aufgrund der Frühjahrswanderung im Schutzgebiet rasten und gut beobachtet werden können. Auffällig waren die Feldlerchen, die sich in der Balz befinden und lautstark über den Feldern zwitschern. In den Flachbereichen sind Watvögel bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten. 



01. bis 28. Februar 2023: Nach den trüben Tagen im Januar hatte ich im Februar ein paar Standorte besucht. In Gevelsberg konnte ich einen Steinkauz in einem Giebel eines Bauernhofes beobachten, der sich durch das Fotografieren nicht gestört fühlte. In Bochum nahe der RUB hatte ich wieder eine gute Gelegenheit zwei Rohrdommeln zu beobachten. Interessant war, wenn man schon mal diese Vögel im Röhrichtstreifen entdeckt hat, dass diese Erfahrung unschätzbar für weitere Sichtungen ist. Ich hatte versucht, den anderen Beobachtern zu erklären, wo sich der Vogel gerade im Schilf aufhält, jedoch konnte niemand trotz meiner Angaben am Ende sagen, „ja, ich sehe sie, da sitzt sie“. Allgemein kann ich für Februar sagen, dass noch keine Zugvögel zu beobachten waren. Aber man konnte einige Wintergäste und Standvögel gut beobachten. Ich war u.a. an der Bislicher Insel, in Schwerte und Fröndenberg an der Ruhr, an den Ahsewiesen südlich der Lippe, an den Rieselfeldern in Münster und auch am Hengsteysee in Hagen.   



18.-30. September: Die 14 Tage an der Seenplatte in Mecklenburgvorpommern waren sehr begeisternd. Die Hirschbrunft war ständig im Wald zu hören und die Seen bieten Rückzugsgebiete für viele Vögel. Da sich allmählich die Kraniche für den Zug nach Süden sammelten, konnte ich diese sowohl tagsüber als auch in der Dämmerung an den Schlafplätzen fotografieren. Am Malchiner See hatte ich schon öfter Seeadler gesehen und auch beim Besuch jetzt im September. Bei Federow waren an einem See tausende Enten und Kormorane zur Rast.



26.-28. Juni: Südliches NRW bei Waldbröl, Wanderung auf verschiedenen Wegen, u.a. Reichshof-Eckenhagen, Wacholderweg und östlich von Herscheid, zur Wiehltalsperre. Insgesamt waren die Temperaturen am Morgen recht frisch, zum Mittag wurde es aber deutlich wärmer und wir konnten einige Schmetterlinge und sogar Flußjungfern im Wald an der Sieg fotografieren. Am Wegesrand wuchsen verschiedene Glockenblumen und auch das Tausendgüldenkraut.



26. - 29. Mai: Der Kaiserstuhl ist geologisch gesehen teils aus vulkanischem Gestein aufgebaut, teils auch aus kalkhaltigen Löß, so dass es sowohl saure als auch alkalische Böden gibt. Dies bedingt auch das Vorkommen von vielen Orchideenarten in diesem Gebiet. Die Lößablagerungen sind auch der Grund für das Vorkommen von Bienenfresern, die im April bis Mai aus Afrika aus den Überwinterungsgebieten südlich der Sahara zurückkommen und dann am Kaiserstuhl mit dem Brutgeschäft in den steilen Lößwänden beginnen. Eine weitere Besonderheit sind die Smaragdeidechsen, die man dort in den sonnigen Hängen beobachten kann. Insgesamt zeichnet sich diese Region durch eine große Artenvielfalt an Blütenpflanzen und auch Insekten aus.



13. Mai: Nach dem das Reisen in die Ferne wieder möglich ist, ist es in der Wahner Heide deutlich ruhiger geworden, was die Zahl die Besucher angeht. In der Nachmittagssonne konnte ich Libellen beobachten, u.a. Plattbauchlibellen im Paarungsrad und auch eine Vierflecklibelle. Die Frösche waren sehr aktiv und eine junge Ringelnatter steifte durch einen Tümpel. 



23.-30. April: Das Wattenmeer und seine angrenzenden Feuchtgebiete und Salzwiesen sind jedes Jahr Rastplatz für tausende von Wintergästen und Zugvögeln, die auf dem Weg zu ihren Brutplätzen hier Halt machen und sich Fettreserven anfressen. Die Weißwangengänse zum Beispiel überwintern ebenfalls am Jadebusen und ziehen im Frühjahr weiter zu den Brutgebieten im nördlichen Ostseeraum und nach Russland. Auch kann man große Schwärme von Alpenstrandläufern beobachten, die dort überwintern und dann zu ihren Brutgebieten in den nördlichen Tundren zurückkehren. Am Jadebusen und der Wesermündung gibt es sehr gute Möglichkeiten diese verschiedensten Vögel zu beobachten. Dabei kann man viele Punkte mit dem Fahrrad anfahren. Besucht habe ich folgende Gebiete: Watt südlich von Wilhelmshaven, Hafen Dangast, Langwarder Groden Wesermündung, Carolinensiel, Wangerooge, Eckwarden und die Ochtumniederung bei Bremen.



03. April: Die Rieselfelder bieten immer interessante Einblicke in die Vogelwelt. Neben Uferschnepfen waren auch Kiebitze, verschiedene Gänse, einige Kampfläufer, Bachstelzen, Möven und verschiedene Enten zu sehen. Die Uferschnepfen waren bei der Balz und ein Pärchen paarte sich auch in Ufernähe.



19. März 2021: Früh Morgens kurz nach 7.00h stand die Bislicher Insel am Niederrhein auf dem Programm. Das Wetter war sonnig, wolkenloser Himmel, jedoch mit einem kalten und kräftigen Ostwind. Auf dem Weg zur Autobahn konnte ich an einem benachbarten Reitstall noch einen Steinkauz fotografieren, der in der Morgensonnen auf einem Fenstersims saß und über eine Streuobstwiese guckte. An der Bislicher Insel angekommen waren einige Wintergäste zu sehen, besonders viele Nonnengänse und Blässgänse. Im Flachwasserbereich war auch Rotschenkel, Austernfischer, Fluss- und Sandregenpfeifer zu beobachten. In dem Landschaftsschutzgebiet lassen sich auch gut Feldlerchen fotografieren, die man bei der Balz beobachten konnte.



27. Dezember: Ende Dezember war es an der Nord- und Ostsee sehr kalt, so dass sogar einige Kraniche noch den Rückzug in den wärmeren Süden antraten. Die Wattflächen und Strandbereiche waren teils großflächig mit Eis bedeckt, so dass es für die Watvögel nicht viele Stellen zur Nahrungssuche gab.



31. Oktober: An den letzten warmen Tagen des diesjährigen Herbstes zeigte sich der Eisvogel an der Kiebitzwiese von seiner besten Seite. Er verteidigte sein Revier gegen einen Konkurrenten und ließ sich gut beim Fischen beobachten. Leider konnte ich nur eine zusammenhängende Serie fotografieren, die nachfolgend gezeigt wird. Weitere Einzelaufnahmen sind im nächsten Block. 


Hier ist eine Serie, wie der Eisvogel vom Ansitz aus in Wasser stößt und mit Fisch im Schnabel zurück auf dem Ansitz landet. Dann schlägt er den Fisch mit dem Kopf gegen den Ast und verschlingt ihn mit dem Kopf voran. Das ganze Schauspiel dauert nur wenige Sekunden.



Nachfolgend Fotos von verschiedenen Situationen. Ich hatte echt Glück, dass  der Eisvogel über eine längere Zeit immer wieder auf Fischfang ging und sich wirklich gut beobachten ließ.



11. September: In Friesland und im Wesermarch-Gebiet sind an der Küste schon die ersten Durchzügler und Wintergäste zu sehen, wie die Grünschenkel, Alpenstrandläufer oder Steinwälzer. Sobald bei ablaufendem Wasser die Wattflächen trocken fallen, tummeln sich tausende Vögel auf den Flächen und suchen nach Nahrung. Bei gutem Wetter herrschte nördlich von Budjadingen, bei Dangast und auf Spiekeroog ein reges Treiben. 

Abseits der Wattflächen konnten wir auch Heidelibellen und Sonnentau im Everstenmoor bei Oldenburg fotografieren.



26. Juni: Die deutschen Voralpen im Landkreis Rosenheim bieten eine hohe Vielfalt an Naturräumen. Zur Zeit des Vogelzugs im Frühjahr und Herbst sind dort an den Seen viele Zug- und Rastvögel zu sehen. Im Frühsommer stehen die Almen voller Blüten. Neben den typischen Alpenpflanzen kann man auch noch viele Orchideen entdecken, die in NRW nur noch selten in einigen Naturschutzgebieten anzutreffen sind.

Auf den Touren durch die Täler und über die Höhen kann man auch noch relativ oft den Frauenschuh entdecken, da er mancher Orts am Wegesrand anzutreffen ist. Mitte Juni ist der Frauenschuh auch im Gebirge leider bereits verblüht. Neben der hohen Vielfalt an Blütenpflanzen kann man auch besonders gut Schmetterlinge beobachten, die es in dieser Anzahl an Arten in NRW nur noch an wenigen Stellen gibt.


24.April/01.Mai: Die Rieselfelder sind sehr weitläufig und man kann dort gut von einem zum nächsten Feld laufen. Bei gutem Wetter hatte ich neben dem Feld E1 auch noch andere Bereich angesteuert und neben Kampfläufer, Grünschenkel, dunklen Wasserläufer und Uferschnepfen auch 2 Kolbenenten beobachten können.


17.April.: Bei gutem Wetter war ich seit langer Zeit mal wieder an den Rieselfeldern in Münster. Dort hatte ich den Mittag am Feld E1 verbracht und verschiedene Watvögel wie Kampfläufer und Uferschnepfen, viele Lachmöwen, Rohrweihen, Brandgänse, Kirckenten, Spießenten und Löffelenten beobachtet.


01. April: Nachmittags hatte ich noch einen Stopp in der Dingdener Heide eingelegt. Dort konnte ich eine Schafstelze gut fotografieren und die Großen Brachvögel waren recht nah zum Weg im hohen Gras zu sehen. Auch hier waren die Balzaktivitäten der Feldlerchen nicht zu überhören. An einem kleineren Tümpel hielten sich, wie „verabredet“ eine Nilgans, ein Graureiher und eine Graugans auf. Am Wasserrand konnte man einen Waldwasserläufer sehen. Auf einem Baustamm sonnte sich ein farbenprächtiger Fasan. Relativ weit weg waren Kampfläufer zu sehen, die schon an den Tagen davor gesichtet wurden.


01. April: Morgens zum Sonnenaufgang war es noch sehr ruhig und einsam an der Bislicher Insel. Die großen Ansammlungen der überwinternden Gänse der letzten Wochen hatten sich schon aufgelöst, so dass nur noch vereinzelt Gänse (u.a. Brandgänse) zu sehen waren. Auf dem Wasser und am Ufer tummelten sich aber viele Löffelenten. Am Ufer konnte ich gut verschiedene Watvögel wie Rotschenkel (bei der Balz), Flussregenpfeifer und Kampfläufer beobachten. In der Luft trillerten die Feldlerchen unüberhörbar und gingen dann im Sturzflug zur „Angebeteten“ nieder.


20. März: An der kleinen Flutmulde an der Bislicher Insel waren mehrere hundert Grau-,  Nonnen- und Blässgänse in den Morgenstunden zu sehen. In der Umgebung der Mulde saßen vereinzelt Kiebitze, ein Paar Rostgänse und weitere Trupps von Gänsen. Seitlich der großen Flutmulden hielten sich zwei Große Brachvögel auf. Über die Mittagszeit flogen die Gänse rüber zur Bislicher Insel. Im frühen Nachmittag waren drei Rotschenkel und ca. 20 Löffelenten zu sehen. Auf den Weiden hörte man mehrere Lerchen singen, die man auch im Steigflug im Flug beobachtet werden konnten. Von den Beobachtungshütte aus waren Haubentaucher und im Baum nistende Weißstorche zu sehen.


28. Februar: Nach den ersten warmen Tagen war das Überschwemmungsgebiet Disselmersch von vielen Wasservögel angesteuert worden. Neben Grau- und Silberreiher, verschiedenen Enten und Gänsen, haben sich auch die Storche auf den Horst eingefunden und bereiten alles für die Brutzeit vor. Am Ufer waren auch einige Kiebitze und ca. 50 Lachmöwen zu sehen. Die Rostgänse wurden auf dem Rückweg in Fröndenberg aufgenommen.


31. Januar 2020: Nach dem heftigen Regen war der Überschwemmungsbereich an der Disselmarsch seit langer Zeit wieder gut gefüllt und hatte direkt viel Enten und Gänse angelockt. 


07.–08. November: Bei klarem Wetter zogen hunderte Kraniche über Gevelsberg. Manche sogar so tief, dass man auf den Bilder Details erkennen kann. Der Ausflug an die Wuppertalsperre bei Wipperfürth zeigte, dass die Talsperre total leer ist und sich die Wupper in ihrem natürlichen Flussbett durch das Tal schlängelt. Neben Nilgänsen und einem Dompfaff konnte ich noch eine Schafstelze beobachten.


01. November: In Hattingen waren Feuersalamander auf dem Weg zu ihren Winterquartieren zu sehen. Am Rande eines Buchenwaldes oberhalb eines Baches entdeckte eine Bekannte die Salamander und informierte mich darüber. Vorort war ein kleines und ein größeres Tier zu sehen.


10. bis 26. August: Dieses Jahr war ich mal etwas später auf der Seiser Alm als in den Vorjahren. Es gab daher nicht mehr die Vielfalt an Orchideen, es war schon Glück, überhaupt unverblühte Exemplare zu finden. Auf den Blumenwiesen gab es viele Schmetterlinge, die bei uns im Westen gar nicht oder nur sehr selten zu sehen sind. Allerdings waren einige Arten, wie die Schachbrettfalter, auch nicht mehr täglich zu sehen, was ich aus den letzten Jahren nicht kannte. Weitere Bilder sind unter ORTE in der Rubrik Südtirol zu sehen.


25. Juli: Schmetterlinge in Hasslinghausen - etwas abseits der Wege, habe ich einen schönen sonnigen Hang entdeckt, an dem sich viele Schmettlinge tummelten. 


18. Juli: Der Schmetterlingsflieder blüht auf und zieht viele Schmetterlinge an - Fotografieren aus dem Gartenstuhl heraus. Die Orchideen (Epipactis helleborine) wachsen in Hasslinghausen am Straßenrand. Die Abendsonne gibt schöne Lichtreflexe.


10. und 17. Juli: Nachmittags hatte ich noch einen Bestand an Breitblättriger Stendelwurz in Moitzfeld entdeckt und war eine Woche später noch in der Schlade, wo auch einige Exemplare dieser Orchidee stehen. Allerdings habe ich dort eher nach Tagfaltern Ausschau gehalten.


27. Juni: Wanderung durch einen Wald bei Breckerfeld mit Lichtungen und einem Bachlauf.


26.Juni: In der Wahner Heide habe ich einen Ort an einem Teich besucht, an dem ich gerne Libellen fotografiere. Über das Jahr sieht man verschiedene Arten.


18. Juni: Das Autobahnkreuz Wuppertal-Nord soll weiter ausgebaut werden, um die Ampelanlagen aus dem Verkehrsbereich zu entfernen und um somit für einen besseren Verkehrsfluß zu sorgen. Im Kreuz gibt es schon ein bekanntes Vorkommen an geflecktem Knabenkraut. Ich hatte schon seit mehreren Jahren weitere Orchideen im Blick, die ich nun selbst in Augenschein genommen habe und direkt an die Behörden und anderen Naturschutzverbände, wie den AHO NRW und ANU, gemeldet habe.

 


31. Mai: Im Dortmunder Westfalenpark waren an den verschiedenen Gewässern einige Libellen und Frösche zu sehen. Eine Kanadagans-Familie ließ sich beim Spaziergang beobachten.


28. Mai: Nachmittags war ich noch im Ahrtal und bin dort über einen nach Süden exponierten Hang mit Streuobstwiesen gewandert. Im hohen Gras am Wegesrand konnte ich auch einige Exemplare der zweiblättrigen Waldhyazinthe und des Helm-Knabenkrauts entdecken.


22. Mai: An der Röllingwiese war der Wasserstand schon wegen der Trockenheit deutlich zurückgegangen. Dort war ein Baumfalke bei der Jagd nach Libellen zu beobachten. Auch konnte man schon Hufeisen-Azurjungfern, Plattbäuche bei der Eiablage und frisch geschlüpfte Blaupfeile sehen. Im Schilf war eine Mönchsgrasmücke und ein Schwarzkehlchen zu sehen. Die Graureiher fischten nach Fröschen.


21. Mai 2019: Von April bis Ende Juni blühen in der Voreifel an mehreren Standorten Orchideen, die ansonsten in freier Natur nur noch selten zu finden sind. Meistens sind sie nur noch in Natuschutzgebieten zu finden, die von gemeinnützigen Organisationen oft mit Unterstützung von Landwirten gepflegt werden. Im Mai sind dort das Purpur-Knabenkraut, das Männliche Knabenkraut, das weiße Waldvögelein und noch andere interessante Vertreter dieser Gattung zu entdecken.