Aktuelles zu Exkursionen

 


1. Mai: An einem Tag unseres Aufenthalts in Schottland waren wir mit dem Zug nach North Berwick zum Seabird Center gefahren und hatten eine Bootfahrt zum Bass Rock gebucht. Bei etwas Seegang sind wir zuerst zur Insel Craigleith gefahren, auf der Pappageitaucher brühten. Dann ging es weiter zum Bass Rock, auf dem sich mit ca. 150.000 Basstölpeln einer der größten Kolonien weltweit befindet. Jetzt im April/Mai ist Brutsaison, sodass man gute Chancen hat, viele Hochseevögel zu sehen. Die Basstölpel sind große Vögel mit bis zu 2 m Flügelspannweite und waren vom Boot aus gut zu sehen. Sie haben ein faszinierendes Aussehen mit dem leicht beige gefärbten Kopf, dem blauem Augenring und dem großen Schnabel. Bei der Balz strecken beide Vögel die Schnäbel in den Höhe, was ich mehrfach fotografieren konnte. Außerdem konnte ich Trottellummen, Ringeltrottellummen, Tordalks, Papageitaucher, Krähenscharben (gehören zu den Kormoranen) und Kegelrobben sehen.



17. April: Zwischen Domburg und Westkappele liegt in Holland ein kleines Schutzgebiet direkt hinter dem Deich, in dem man ziehende Watvögel und andere Seevögel beobachten kann. Es ist relativ gut einsehbar. Zu sehen waren Säbelschnäbler, Rotschenkel, Zwergseeschwalben, eine Küstenseeschwalbe, Sandregepfeifer, Austernfischer, Brandgänse und einige Möven.



10. Oktober: Zu Zeit der Rast der Zugvögel im Watt war ich am Jadebusen und habe große Schwärme von Säbelschnäblern, Alpenstrandläufern, Steinwälzern, Rotschenkeln, etc. gesehen. Die Vögel kommen aus Sibirien, Skandinavien und Kanada und machen nach ihrem langen Flug, der mehrere tausend Kilometer lang ist, Rast um sich im Watt auszuruhen und neuen Fettreserven für den Weiterflug in die Überwinterungsgebiete, z.B. in Afrika anzufressen. Die Vögel bleiben über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen im Nationalpark Wattenmeer. Wo solch Vogelansammlungen auftreten, sind auch die Jäger nicht weit: auf den grün/blauen Fotos erkennt man jeweils einen jagenden Wanderfalken, der sich auf einen Schwarm Rotschenkel stürzt. Am selben Ort flog auch ein Seeadler vorbei. In den Salzwiesen versammelten sich bei Flut viele Große Brachvögel. Auf dem Panoramabild sind mehr als 35 dieser Vögel zu sehen.



25. August: Diese Bilder habe ich an der Ruhr in Westhofen gemacht. Den Gelbling hatte ich allerdings am 27.08. in Spröckhövel aufgenommen.



14. August: Da gutes Wetter angesagt war, bin ich ins Hohe Venn nach Belgien gefahren. Das Gebiet liegt ca. 700m hoch und ist gut mit Holzstegen ausgestattet, so dass man trockenen Fußes durch die Moorlandschaft kommt. Leider waren schon viele Pflanzen verblüht, jedoch konnte ich noch ein paar blühende Moorlilien sehen und auch blühenden Rundblättrigen Sonnentau. Zum ersten Mal hatte ich schwarze Heidelibelle sehen können, die je nach Alter, sehr unterschiedliche Färbungen zeigten. Ältere Männchen sind fast ganz schwarz, während immature Männchen einen größeren Anteil an Gelbfärbung aufweisen. 



13. Juni: Auf der Seiser Alm stehen im Frühsommer viele Orchideen in Blüte. Weil die Vegetationsperiode im Hochgebirge kürzer ist, findet man von dort Anzahl her mehr Orchideenarten, die zur gleichen Zeit blühen, als es bei uns im Flachland der Fall ist. Da hier sowohl kalkhaltiges Dolomitgestein und saures Lavagestein direkt nebeneinander vorkommt, wachsen in dem Gebiet sowohl kalkliebende Orchideen, als auch Orchideen, die saure Böden lieben, direkt neben einander in den unterschiedlichen Biotopen.  So konnte ich zum ersten Mal die Korallenwurz, die in Fichtenbeständen vorkommt und keinen Laubblätter bildet, und auch nur eine Größe von max. 20 cm erreicht, und das Kugelknabenkraut auf eine sonnigen Bergwiese fotografieren.

Als ich einen Thymian fotografieren wollte, war auf einmal ein Scabiosenschwärmer vor den Blüten. Dieser Schwärmer ist einer von vier in Deutschland vorkommenden Schwärmerarten, die sonst nur nachtaktiv sind. Eine Besonderheit ist auch, dass diese Schwärmer fast ganz durchsichtige Flüge besitzen, wie Fliegen oder Wespen. Auf einer Lichtung am Waldrand fand ich auch einen Gestreifte Quelljungfer auf einem Ast, die sich in der Sonne ausruhte. Diese Art wird in Deutschland in der Roten Liste geführt und ist stark vom Aussterben bedroht.



19. Februar und 29. März: Besuch der Bislicher Insel bei Wesel. Weil die Bäume noch nicht belaubt waren, konnte man gut auf den Seeadlerhost schauen. An der kleinen Flutmulde saß ein Flussregenpfeifer relativ nahe am Zaun. Die Feldlerchen waren auch schon aktiv und balzten von einem Zaunpfahl als Ansitz.



22. September: Auf verschiedenen Wanderung in den bayerischen Bergen und auf der Tiroler Seite waren noch einige Blütenpflanzen und interessante Tiere zu sehen. Wir hatten Touren bis 1800 m Höhe unternommen. 



03. August: Das Urfttal in der Nordeifel ist ein schönes Wandergebiet und bietet auch einen Schmetterlingslehrpfad an. Dort sind seltene Schmetterlinge je nach Jahreszeit zu sehen, die sonst in NRW kaum noch anzutreffen sind und schon in der Roten Liste der bedrohten Arten gelistet sind. Auf den Fotos sind 16 Arten abgebildet. Generell sind die Arten deshalb bedroht, da es nur noch sehr verstreut vorkommende lokale Populationen gibt.  Die Naturschutzgebiete, in den sie vorkommen, sind nicht mit einander verbunden. Deshalb ist der genetische Austausch unterbunden und die Arten drohen durch Inzucht und Unfruchtbarkeit auszusterben. In Deutschland sind nur 6% der Landesfläche unter Schutz gestellt, was viel zu wenig ist um einen genetischen Austausch zu ermöglich. Außerdem sind 58% der Gebiete kleiner als 50 ha, was als Lebensraum für viele Arten eindeutig zu klein ist und der Einfluß der Umgebung auf die Gebiete zu groß ist. Hinzu kommt auch die isolierte Insellage der Naturschutzgebiete zwischen den Siedlungsräumen und den Agrarflächen.



06. Juli: NRW hat mit 42% sehr viele Landschaftsschutzgebiete. Diese sind oft nicht beschildert und man erkennt sie dadurch, dass die Grasnarbe nicht umgepflügt wurde und deutlich mehr Blühpflanzen vorkommen als auf Grasflächen, die regelmäßig gemäht werden. Dort findet man dann auch mehr Schmetterlinge und Pflanzen, als in der kultivierten Agrarlandschaft. In Sprockhövel-Hiddinghausen sind einige dieser Fotos entstanden, ebenso am ABK Wuppertal-Nord und am IGM-Bildungszentrum. 



08. Juni: Nach der Besichtigung alternativer Exkursionsorte fiel der Entschluss, auch dieses Jahr wieder zum Kuttenberg zu fahren, da die Orchideenvielfalt unübertroffen ist. Es wurden viele Brandknabenkräuter gesichtet, auch teils verblühte Purpur-Knabenkräuter, das Weiße Waldvögelein, die Grünliche Waldhyazinthe, verblühte Männliche Knabenkräuter, die Fliegen-Ragwurz und die Bienen-Ragwurz, der Ohnsporn, das Großes Zweiblatt, die Mücken-Hendelwurz, die Breitblättrige Stendelwurz im Austrieb und die Vogelnest-Wurz . Der NABU Euskirchen berichtete uns am Parkplatz, dass auch die Braunrote Stendelwurz und auch das Rote Waldvögelein im Gebiet gesehen wurden.



27. Mai bis 01. Juni: Bei gutem Wetter war am Jadebusen und auf den Ostfriesischen Inseln noch einiges an Watvögeln zu beobachten. Auf den Inseln Langeoog und Baltrum hatte ich die Gelegenheit Zwergseeschwalben bei der Brut und Sandregenpfeifer am Spülsaum zu beobachten. Auf Langeoog konnte ich eine Uferschnepfe bei ihrer Suche nach Würmern beobachten und tolle Fotos machen, vor allem auf 15 m Distanz, was wirklich eine einmalige Situation war. Am Fahrwasser entlang der Sandbänke waren viele Seehunde und Eiderenten, die zu den Meerenten gehören, zu sehen.  Gerade diese Entenart ist durch den Klimawandel stark gefährdet, da die Miesmuschel, von denen sie leben, aufgrund der höheren Meerestemperaturen ihren Fettstoffwechsel angepasst haben und somit im Winter viel nährstoffärmer für die Enten sind, als früher. Dadurch verhungern tausende Enten, ob wohl ihr Magen voll mit Miesmuscheln ist und der Energiegehalt nicht mehr ausreicht um die Eiderenten über den Winter zu ernähren.



18. Mai: Das Zwillbrocker Venn ist ein Hochmoorgebiet nahe der niederländischen Grenze. Dort sind ab dem Frühjahr Flamingos zu sehen, die aus ihrem Überwinterungsgebiet nahe der holländischen Nordseeküste kommen und ihren Nachwuchs aufziehen. Die Vögel sind freilebend und vermutlich aus Zoos geflüchtet. Diese Kolonie ist die nördlichste weltweit. Neben Flamingos kann man auch seltene Vögel der Heidelandschaft und des Schilfsaums beobachten.



11. Mai: Für die Nacht auf Samstag waren Nordlichter vorhergesagt worden. Oberhalb vom Gevelsberger Stadtwald konnte ich um Mitternacht viel Fotos vom Himmel machen. Die Lichter variierten von pink, grün, blau bis violett und zeigten sich in unterschiedlichen Blickrichtungen am Himmel. Zeitweise war auch „Pause“ und keine Lichter zu sehen.



09. Mai: Am Altrhein bei Rees sind in dem Biotop vom Deich aus gut Trauerseeschwalben zu beobachten. Diese Flugakrobaten sind über dem Wasser auf der Jagd nach Insekten. Sie fangen die umherfliegenden Libellen, die sie auch an ihren Nachwuchs verfüttern. Die deutlich dunkel gefärbten Trauerseeschwalben sind gut von den Flussseeschwalben zu unterscheiden, die auch vor Ort waren.



20. April: In Holland, Zeeland, bei der Stadt Domburg war hinter dem Deich ein Schutzgebiet mit Gänsen und verschiedenen Watvögel. Interessanterweise konnte ich auch zum ersten Mal Zwergmöwen und Zwergseeschwalben fotografieren. Die Zwergmöwen balzten und das Männchen übergab dem Weibchen einen kleinen Fisch. Zu sehen war auch ein Trupp Pfuhlschnepfen und ca. 30 Säbelschnäbler. Außerdem waren in dem Gebiet Alpenstrandläufer, ein Flußregenpfeifer, eine Brandseeschwalbe, mehrere Brandgänse, Nonnengänse, Graugänse und auch Austernfischer zu sehen.



30. März: Die Rieselfelder in Münster waren leider noch nicht so gut frequentiert von Zugvögeln. Man konnte am Feld E1 Austernfischer und auch etwas weiter weg Uferschnepfen beobachten. Die Austernfischer balzten im seichten Wasser. Im Schilf an einem anderen Feld zeigten sich Rohrammern. An einem weiteren Feld war eine Rotdrossel zusehen.



16. März: Die Bislicher Insel war gut besucht von vielen rastenden Gänsen und Enten. Zwischen den Nonnengänsen waren auch vier Rothalsgänse zu sehen, die in Deutschland sehr selten sind. Neben Kiebitzen (Vogel des Jahres) und Rotschenkeln wateten am Ufer auch fünf Alpenstrandläufer durch das flache Wasser, die an einigen Uferabschnitten von den Kiebitzen verjagt wurden.   



03. März 2024: Nach vielen verregneten Wochenenden waren die Ahsewiesen ein gutes Ziel für diesen sonnigen und unverhältnismäßig warmen Tag. Leider war der Aussichtsturm südlich von Hultrop gesperrt, so dass ich entlang der Feuchtwiesen Ausschau nach großen Brachvögeln hielt, die sich auch schon akustisch durch Balzrufe in Szene setzten. Danach bin ich noch zur Hütte Disselmersch gefahren, wo viele Spieß-, Krick-, Schnatter-, Reiher-, Pfeif- und Stockenten, Silberreiher, Kanada-, Grau und Blässgänse, Zwerg- und Haubentaucher, Kampfläufer und Kiebitze zu sehen waren.



18. Juni - 03.Juli: Dieses Jahr waren wir in der zweiten Junihälfte in Südtirol. Von Krokussen bis zur Braunroten Stendelwurz war ein beeindruckendes Pflanzensprektrum in allen Höhenlagen vorhanden. Auch selbst auf der Seiser Alm standen die Wiesen in voller Blüte. Wenn man im Juli/August dort unterwegs ist, kann es passieren, dass die Mahd schon in vollem Gange ist und von der Blumenpracht nicht mehr viel übrig bleibt. Interessant waren auch die frisch geschlüpften Libellen, die innerhalb weniger Stunden die Gestalt voll ausgebildeter Libellen annahmen. Was die Vielfalt der Schmetterlinge anging, war von den Mohren-, Schecken- und Perlmutterfalter noch nicht viel zu sehen.   



15. - 21. Mai: Wir hatten uns für 3 Tage am Niederrhein bei Wesel einquartiert.  Sowohl links- als auch rechtsrheinisch waren wir mit dem Fahrrad zu den Baggerseen und Naturschutzgebieten unterwegs (Bilder 1-8). Ab 18.05. war ich in im nördlichen Baden Württemberg bei Mannheim und habe mir dort die Wagbachniederung und die Dünenlandschaft am Glockenbuckel angeschaut. Die Niederung ist bekannt für den Purpurreiher, aber leider war er dort nicht anzutreffen.



13. Mai: Dieses Jahr waren wir vom NABU mit einer kleineren Gruppe auf der Kalkkuppe bei Bad Münstereifel und konnten ein paar früh blühende Orchideen sehen, die wie im letzten Jahr, im Juni schon oft verblüht sind. Insgesamt konnten wir 8 Orchideen Arten bestimmen. Das Wetter war sonnig und angenehm warm.



14.05.: Es war sonnig und ich hatte mir einen Hochsitz gesucht, um einen guten Blick nach Norden über die Gebüsche in der Wahner Heide bei Köln zu bekommen. Nachmittags bildeten sich Gewitterwolken, die örtlich abregneten.



22. April: Die Rieselfelder Münster sind in diesem Jahr weniger stark von Watvögeln besucht, als in den Jahren davor. Uferschnepfe, Grün- und Rotschenkel und Kampfläufer waren leider nicht zu sehen. Bis auf ein paar Dunkle Wasserläufer waren nur Enten, Gänse und Möwen am Feld E1 zu beobachten. Weiter nach Norden waren ca. 10 Bruchwasserläufer vom Straßenrand aus gut zu sehen. 



18. März: An der Bislicher Insel haben die Fotomotive deutlich zugenommen, da die Vogelarten aufgrund der Frühjahrswanderung im Schutzgebiet rasten und gut beobachtet werden können. Auffällig waren die Feldlerchen, die sich in der Balz befinden und lautstark über den Feldern zwitschern. In den Flachbereichen sind Watvögel bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten. 



01. bis 28. Februar 2023: Nach den trüben Tagen im Januar hatte ich im Februar ein paar Standorte besucht. In Gevelsberg konnte ich einen Steinkauz in einem Giebel eines Bauernhofes beobachten, der sich durch das Fotografieren nicht gestört fühlte. In Bochum nahe der RUB hatte ich wieder eine gute Gelegenheit zwei Rohrdommeln zu beobachten. Interessant war, wenn man schon mal diese Vögel im Röhrichtstreifen entdeckt hat, dass diese Erfahrung unschätzbar für weitere Sichtungen ist. Ich hatte versucht, den anderen Beobachtern zu erklären, wo sich der Vogel gerade im Schilf aufhält, jedoch konnte niemand trotz meiner Angaben am Ende sagen, „ja, ich sehe sie, da sitzt sie“. Allgemein kann ich für Februar sagen, dass noch keine Zugvögel zu beobachten waren. Aber man konnte einige Wintergäste und Standvögel gut beobachten. Ich war u.a. an der Bislicher Insel, in Schwerte und Fröndenberg an der Ruhr, an den Ahsewiesen südlich der Lippe, an den Rieselfeldern in Münster und auch am Hengsteysee in Hagen.   



18.-30. September: Die 14 Tage an der Seenplatte in Mecklenburgvorpommern waren sehr begeisternd. Die Hirschbrunft war ständig im Wald zu hören und die Seen bieten Rückzugsgebiete für viele Vögel. Da sich allmählich die Kraniche für den Zug nach Süden sammelten, konnte ich diese sowohl tagsüber als auch in der Dämmerung an den Schlafplätzen fotografieren. Am Malchiner See hatte ich schon öfter Seeadler gesehen und auch beim Besuch jetzt im September. Bei Federow waren an einem See tausende Enten und Kormorane zur Rast.



26.-28. Juni: Südliches NRW bei Waldbröl, Wanderung auf verschiedenen Wegen, u.a. Reichshof-Eckenhagen, Wacholderweg und östlich von Herscheid, zur Wiehltalsperre. Insgesamt waren die Temperaturen am Morgen recht frisch, zum Mittag wurde es aber deutlich wärmer und wir konnten einige Schmetterlinge und sogar Flußjungfern im Wald an der Sieg fotografieren. Am Wegesrand wuchsen verschiedene Glockenblumen und auch das Tausendgüldenkraut.



26. - 29. Mai: Der Kaiserstuhl ist geologisch gesehen teils aus vulkanischem Gestein aufgebaut, teils auch aus kalkhaltigen Löß, so dass es sowohl saure als auch alkalische Böden gibt. Dies bedingt auch das Vorkommen von vielen Orchideenarten in diesem Gebiet. Die Lößablagerungen sind auch der Grund für das Vorkommen von Bienenfresern, die im April bis Mai aus Afrika aus den Überwinterungsgebieten südlich der Sahara zurückkommen und dann am Kaiserstuhl mit dem Brutgeschäft in den steilen Lößwänden beginnen. Eine weitere Besonderheit sind die Smaragdeidechsen, die man dort in den sonnigen Hängen beobachten kann. Insgesamt zeichnet sich diese Region durch eine große Artenvielfalt an Blütenpflanzen und auch Insekten aus.



13. Mai: Nach dem das Reisen in die Ferne wieder möglich ist, ist es in der Wahner Heide deutlich ruhiger geworden, was die Zahl die Besucher angeht. In der Nachmittagssonne konnte ich Libellen beobachten, u.a. Plattbauchlibellen im Paarungsrad und auch eine Vierflecklibelle. Die Frösche waren sehr aktiv und eine junge Ringelnatter steifte durch einen Tümpel. 



23.-30. April: Das Wattenmeer und seine angrenzenden Feuchtgebiete und Salzwiesen sind jedes Jahr Rastplatz für tausende von Wintergästen und Zugvögeln, die auf dem Weg zu ihren Brutplätzen hier Halt machen und sich Fettreserven anfressen. Die Weißwangengänse zum Beispiel überwintern ebenfalls am Jadebusen und ziehen im Frühjahr weiter zu den Brutgebieten im nördlichen Ostseeraum und nach Russland. Auch kann man große Schwärme von Alpenstrandläufern beobachten, die dort überwintern und dann zu ihren Brutgebieten in den nördlichen Tundren zurückkehren. Am Jadebusen und der Wesermündung gibt es sehr gute Möglichkeiten diese verschiedensten Vögel zu beobachten. Dabei kann man viele Punkte mit dem Fahrrad anfahren. Besucht habe ich folgende Gebiete: Watt südlich von Wilhelmshaven, Hafen Dangast, Langwarder Groden Wesermündung, Carolinensiel, Wangerooge, Eckwarden und die Ochtumniederung bei Bremen.



03. April: Die Rieselfelder bieten immer interessante Einblicke in die Vogelwelt. Neben Uferschnepfen waren auch Kiebitze, verschiedene Gänse, einige Kampfläufer, Bachstelzen, Möven und verschiedene Enten zu sehen. Die Uferschnepfen waren bei der Balz und ein Pärchen paarte sich auch in Ufernähe.



19. März 2021: Früh Morgens kurz nach 7.00h stand die Bislicher Insel am Niederrhein auf dem Programm. Das Wetter war sonnig, wolkenloser Himmel, jedoch mit einem kalten und kräftigen Ostwind. Auf dem Weg zur Autobahn konnte ich an einem benachbarten Reitstall noch einen Steinkauz fotografieren, der in der Morgensonnen auf einem Fenstersims saß und über eine Streuobstwiese guckte. An der Bislicher Insel angekommen waren einige Wintergäste zu sehen, besonders viele Nonnengänse und Blässgänse. Im Flachwasserbereich war auch Rotschenkel, Austernfischer, Fluss- und Sandregenpfeifer zu beobachten. In dem Landschaftsschutzgebiet lassen sich auch gut Feldlerchen fotografieren, die man bei der Balz beobachten konnte.



27. Dezember: Ende Dezember war es an der Nord- und Ostsee sehr kalt, so dass sogar einige Kraniche noch den Rückzug in den wärmeren Süden antraten. Die Wattflächen und Strandbereiche waren teils großflächig mit Eis bedeckt, so dass es für die Watvögel nicht viele Stellen zur Nahrungssuche gab.



31. Oktober: An den letzten warmen Tagen des diesjährigen Herbstes zeigte sich der Eisvogel an der Kiebitzwiese von seiner besten Seite. Er verteidigte sein Revier gegen einen Konkurrenten und ließ sich gut beim Fischen beobachten. Leider konnte ich nur eine zusammenhängende Serie fotografieren, die nachfolgend gezeigt wird. Weitere Einzelaufnahmen sind im nächsten Block. 


Hier ist eine Serie, wie der Eisvogel vom Ansitz aus in Wasser stößt und mit Fisch im Schnabel zurück auf dem Ansitz landet. Dann schlägt er den Fisch mit dem Kopf gegen den Ast und verschlingt ihn mit dem Kopf voran. Das ganze Schauspiel dauert nur wenige Sekunden.



Nachfolgend Fotos von verschiedenen Situationen. Ich hatte echt Glück, dass  der Eisvogel über eine längere Zeit immer wieder auf Fischfang ging und sich wirklich gut beobachten ließ.